Mittwoch, 26. Oktober 2016

Germanwings-Absturz: Prozess gegen falsche Angehörige wegen Betrugs

Eine Frau, die sich nach dem Germanwings-Absturz als Hinterbliebene ausgegeben haben soll, steht am Mittwochvormittag vor dem Kölner Amtsgericht. Sie ist wegen zweifachen Betrugs angeklagt.

Eine Frau ist angeklagt, sich als falsche Angehörige eines Germanwings-Absturzopfers ausgegeben zu haben.
Eine Frau ist angeklagt, sich als falsche Angehörige eines Germanwings-Absturzopfers ausgegeben zu haben. - Foto: © APA/DPA

Die 35-Jährige soll sich auf Kosten der Lufthansa Flüge nach Frankreich erschlichen haben, indem sie sich als Cousine eines Opfers ausgab.

Nach dem Unglück mit 150 Toten im März 2015 hatte das Unternehmen Angehörige zur Absturzstelle gebracht und ihnen Flug, Unterkunft und Verpflegung bezahlt.

Die 35-Jährige, die laut Anklage einmal sogar in Begleitung ihrer Kinder und eines Bekannten flog, verursachte Kosten von rund 16.000 Euro.

Das Urteil wird noch am Mittwoch erwartet.

dpa

stol