Donnerstag, 09. April 2015

Germanwings-Taskforce nimmt Arbeit auf

Rund zwei Wochen nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen hat eine Arbeitsgruppe von Luftfahrtbranche und Bundesregierung ihre Arbeit aufgenommen.

Foto: © LaPresse

Zunächst werde das Expertengremium zwei Themenbereiche erörtern, erklärte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Mittwoch in Berlin.

Neben der Frage, ob die Sicherheitsvorkehrungen der Cockpittüren verändert werden müssten, solle auch erörtert werden, ob und wie die Überprüfung der Flugtauglichkeit von Piloten verbessert werden könne.

Dem Gremium gehören neben Sachverständigen des BDL auch Experten der Fluggesellschaften und Flugzeughersteller sowie Flugmediziner an. Ebenfalls vertreten sind das Bundesverkehrsministerium, das Luftfahrt-Bundesamt, die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und UFO sowie psychiatrische und psychologische Sachverständige.

Nach dem Flugzeugunglück am 24. März mit 150 Toten hatten viele Airlines bereits eine Zwei-Personen-Regel für das Cockpit beschlossen.

apa/afp

stol