Montag, 05. November 2018

„Gesamte Aufarbeitung wird wohl 3 Jahre dauern“

Die erschreckenden Zahlen liegen nun vor: Nach dem verheerenden Windwurf vor einer Woche in Südtirol liegen rund eine Million Kubikmeter Holz am Boden, wenn nicht sogar mehr.

Der Waldschaden am Karer See ist deutlich sichtbar. - Foto: Facebook/Walter Donegà
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Der Waldschaden am Karer See ist deutlich sichtbar. - Foto: Facebook/Walter Donegà

Josef Schmiedhofer, Direktor der Agentur für Landesdomäne, spricht im Interview über die Herausforderungen hinsichtlich Aufräumarbeiten und Wiederaufforstung. Unter anderem geht Schmiedhofer davon aus, dass die gesamte Aufarbeitung 3 Jahre in Anspruch nehmen wird.

Notstand in Südtirol ausgerufen

Am Montag wurde Südtirol offiziell zum Notstandsgebiet erklärt. Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnete das entsprechende Dekret, das um 17 Uhr in Kraft trat.

Damit sollen die Aufräumarbeiten erleichtert und die Auszahlung von Unterstützungsgeldern vereinfacht werden. So können dringend anstehende Arbeiten direkt vergeben werden, Land und Gemeinden müssen nicht mehr die Richtlinien des Vergabegesetzes einhalten. Über die Notstandsverordnung will Südtirol auch den Weg zu zusätzlichen Fördergeldern von Staat und EU ebnen, um die enormen Unwetterschäden zu beheben.

Der Notstand soll mehrere Wochen aufrecht bleiben.

stol/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol