In „einem positiven Klima“, wie Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller sagt, fand gestern im Rathaus ein Treffen mit (fast) allen Beteiligten zur Geruchsbelästigung in Sinich statt. Zeller hatte dazu eingeladen.<BR /><BR />„Ziel war es, die Situation sowie Lösungsmöglichkeiten zu besprechen. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Situation verbessert, wenn ab Jänner die neue eingehauste Halle der Rem-Tec samt Schleusensystem an den Toren in Betrieb geht“, sagt Zeller. Natürlich sei es nie ideal, wenn sich solche Unternehmen in Wohngebieten befänden, aber es müsse auch anerkannt werden, dass das Unternehmen viel gegen die Geruchsbelästigung investiert habe. „Zudem wird dort der Klärschlamm unserer Bezirkskläranlage aufbereitet“, so Zeller. Ein wertvoller Beitrag im Sinne der Kreislaufwirtschaft. „Selbstverständlich müssen auch die Interessen der Anrainer gewahrt werden“, so die Bürgermeisterin. <BR /><BR />Die Ursachen für den Gestank seien die Verarbeitung von Klärschlamm durch die Firma Rem-Tec, die Kompostierungsprozesse der Firma Erdbau sowie die Emissionen der Kläranlage Sinich. Diese verursache im Normalbetrieb keine Gerüche, jedoch bei der Anlieferung von Klärschlamm oder technischen Defekten könne es zu Belastungen kommen. Im neuen Vergärungsturm der Kläranlage gab es Probleme mit defekten Sonden bei der Abluftmessung, die ausgetauscht werden. <BR /><BR />Beim Treffen dabei waren neben Anrainern Othmar Unterkofler, Bürgermeister von Burgstall, Ulrich Gamper, Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Umweltstadträtin Antonella Costanzo, Fabrizio Cirolini, Präsident des Stadtviertelkomitees Sinich, sowie Vertreter der Bezirkskläranlage und der Firmen Rem-Tec und Erdbau. Da die Landestechniker beim Treffen nicht anwesend waren, wurde vereinbart, in Kürze ein weiteres Treffen einzuberufen, so Katharina Zeller.