Mittwoch, 14. Oktober 2020

Gesundheit: Landesregierung investiert 11 Millionen Euro

Ankäufe in Krankenhäusern, den peripheren Strukturen und die Modernisierung des Informatiksystems können durch die am gestrigen Dienstag gefassten Beschlüsse angegangen werden.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb modernisiert sein Informationssystem, aber investiert auch in neue medizinische Geräte.
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Der Südtiroler Sanitätsbetrieb modernisiert sein Informationssystem, aber investiert auch in neue medizinische Geräte. - Foto: © LPA/Ivo Corrà
Insgesamt 11 Millionen Euro stellt die Landesregierung dem Gesundheitsbereich für eine Reihe von Investitionen zur Verfügung. Am gestrigen Dienstag hat die Regierung drei von Gesundheitslandesrat Thomas Widmann eingebrachte Beschlüsse gutgeheißen. „Diese 3 Beschlüsse sind wichtig und nötig, um unsere Einrichtungen an die aktuellen Qualitätsstandards in Ausstattung und Informationssystem anzupassen“, sagt Widmann.

Für die Ausstattung der Krankenhäuser stehen insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Diese werden in 4 der 7 Gesundheitsbezirke investiert und dienen unter anderem der Anschaffung neuer Betten, dem Mobiliar der neuen Notaufnahme in Bozen, einer Hebebühne für die Patientenbetreuung am Krankenhaus Bruneck oder Geräten zur weiteren Optimierung der Hygienevorsorge (wie 2 Sterilisationsgeräten für das Krankenhaus Meran). Rund eine Million Euro ist für den Ausbau und die Optimierung der wohnortnahen Betreuung und der Gesundheitssprengel bestimmt.

Im Bezirk Bozen werden damit Ultraschallgeräte und ein Elektrokardiogramm (EKG) angeschafft, im Bezirk Meran werden Geräte für den zahnärztlichen Dienst und für die Betreuung von Diabetikern benötigt, im Bezirk Bruneck werden damit Gerätschaften für die Elektrotherapie und Einrichtungsmobiliar finanziert und im Bezirk Brixen können dadurch unter anderem Einrichtungsgegenstände für das Therapiezentrum Bad Bachgart angeschafft werden.

Der Großteil der genehmigten Geldmittel fließt jedoch in den Bereich der Informatik. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb modernisiert dadurch unter anderem die bestehenden Informatiksysteme, baut die Telemedizin aus und verbessert die Informationssysteme für die Überwachung des Covid-19-Notstandes. Außerdem sind Investitionen in die Wi-Fi-Anlagen der Krankhäuser Bozen, Brixen und Bruneck vorgesehen. Weitere 7 Millionen Euro sind schließlich für das Jahr 2022 eingeplant, um damit den Sanitätsbetrieb bei der Modernisierung des Informationssystems zu unterstützen.

lpa