Die interprofessionelle Zusammenarbeit wird als vielversprechendes Mittel gesehen, um den Herausforderungen des Gesundheits- und Sozialsystems zu begegnen. <BR /><BR />„Sie gilt als Schlüsselfaktor, um mit zunehmend dynamischen und komplexen Situationen angemessen umgehen zu können“, so von Wohlgemuth. Dabei geht es um eine berufs- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Fachpersonen aus verschiedenen Berufsgruppen, um eine gute Gesundheits- und Sozialversorgung zu gewährleisten.<h3> Sozialberufe müssen an Attraktivität gewinnen</h3>„Sozialberufe müssen durch Verbesserungen der Rahmenbedingungen weiter an Attraktivität gewinnen“, betont die LVS-Geschäftsführerin. Die Verhandlungen des Bereichsvertrages für die Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und Seniorenwohnheime sind zwar im Mai dieses Jahres aufgenommen worden, gestalten sich allerdings als schwerfällig und schleppend. <h3> LVS fordert klare Richtlinien</h3>Der Vorstand des LVS fordert nun klare Richtlinien, nach denen verhandelt wird. Als Beispiel führt er die Vertragsverhandlungen des Personals des Landesgesundheitsdienstes an. Die Landesregierung hatte einen eigenen Beschluss mit Richtlinien erlassen, sie umfassen u.a. die Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes für Gesundheitsberufe oder die Einführung der Berufskarriere. „Derartige Maßnahmen können und müssen 1 zu 1 auf die Sozialberufe übertragen werden“, schließt von Wohlgemuth.