Es kam zu Zusammenstößen in Paris, in der Gegend um Champs Elysées, in Marseille, Lyon, Nizza und Rennes. Insgesamt wurden 486 Personen festgenommen. Der Aufruhr erfasste auch die Schweiz, wo es im Zentrum von Lausanne zu Zwischenfällen und Plünderungen kam.<BR /><BR /><i>Sehen Sie hier die Bilder der Randale in Frankreich:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-60261655_gallery" /><BR /><BR />Sie sind gut vernetzt und nach Angaben der Behörden oft „sehr jung“. Dies ist das Profil einiger der Demonstranten, die in den letzten Tagen in Frankreich randaliert und durch die großen Städte des Landes marschiert sind. <h3> Krawalle ausgelöst durch den Tod eines 17-Jährigen</h3> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/frankreich-pluenderungen-und-gewalt-45000-polizisten-im-einsatz" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Ausgelöst wurden die Krawalle durch den Tod des 17-Jährigen Nahel M., der am Dienstag von einem Polizisten bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurde.</a><BR /><BR />Am gestrigen Samstag wurde Nahel in seinem Heimatort Nanterre, einem Vorort von Paris, beigesetzt. <h3> Randalierer oft „sehr jung“</h3>Das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren, sagte der zuständige französische Minister Gérald Darmanin über die Randalierer. Einige von ihnen müssen sich bereits vor den Gerichten der Region Paris verantworten. Es handelt sich um Gymnasiasten, Berufsschüler, Barkeeper, junge Leute, die gerade volljährig geworden sind.<BR /><BR />Auch in der Nacht auf Sonntag waren 45.000 Polizisten im Einsatz.