Mittwoch, 10. Juli 2019

Gewehr vor der Kirche: Das sagt der Generalvikar

Weil Schützen in der Pfarrei Toblach nicht mehr mit dem Gewehr die Kirche betreten und bei Prozessionen nur einmal den Salut abfeuern dürfen, schießt der Landeskommandant scharf gegen die Ortskirche. So viel Krach müsste nicht gemacht werden, kontert Generalvikar Eugen Runggaldier.

Das Tragen der Waffen in den Kirchen sorgt für Polemiken. Foto: Erika Gamper
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Das Tragen der Waffen in den Kirchen sorgt für Polemiken. Foto: Erika Gamper

„Auf der einen Seite haben wir die christliche Botschaft der Nächstenliebe und des Friedens, nach der im Idealfall Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden. Auf der anderen Seite sehe ich Schützen, die historische, entschärfte Waffen tragen und damit bestimmt keine Gewalt ausdrücken. Ich kann also damit leben, und es tut mir leid, dass die ganze Sache jetzt so hochgeschaukelt wird“, sagt Generalvikar Eugen Runggaldier im Interview mit dem Tagblatt „Dolomiten“. 

Hier sei ein Konflikt konstruiert worden, der gar keiner ist. „Nach meinen Informationen waren die Schützen in der betreffenden Pfarrei Toblach damit einverstanden, dass sie die Gewehre vor der Kirchentüre lassen und das Salutschießen bei Prozessionen einschränken“, so Runggaldier.

D/ler

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol