Dienstag, 14. Dezember 2021

Gewerkschaft befürchtet Engpass bei Schulpersonal wegen 2G-Regel

Ab dem 15. Dezember gilt in den Schulen die 2G-Regel für das gesamte Schulpersonal. Die Gewerkschaft der Landesbediensteten befürchtet daher, dass es zu Personalengpässen in Südtirols Schulen kommen wird.

Ab dem 15. Dezember müssen die Arbeitskräfte in den Südtiroler Schulen entweder genesen oder geimpft sein.
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Ab dem 15. Dezember müssen die Arbeitskräfte in den Südtiroler Schulen entweder genesen oder geimpft sein. - Foto: © shutterstock
Die erhoffte Welle an 1. Impfungen am Impfwochenende ist ausgeblieben, es sei daher davon auszugehen, dass sich weiterhin viele Mitarbeiter in den Schulen nicht impfen lassen werden, befürchtet die Gewerkschaft der Landesbediensteten.

„Wir haben Rückmeldungen, dass Bedienstete, die aufgrund der Suspendierungen durch die bisher geltende 3G-Regel, jetzt erst recht nicht bereit sind sich impfen zu lassen“, berichtet die Gewerkschaft.

Die Leidtragenden in dieser Situation seien vor allem Schulsekretäre, Mitarbeiter in den Schulsekretariaten und Bibliothekare.

„Wenn man bedenkt, dass dieses Personal lange vor Beginn der Pandemie starken psycho-physischen Belastungen ausgesetzt war, dann befürchten wir jetzt wirklich dramatische Zustände. Dabei soll der Schulbetrieb weiterhin 'normal' laufen, wir fragen uns aber schon, wie das in Zukunft bitte funktionieren soll“, so die Gewerkschaft.

Tatsache sei, dass im Schulwesen bereits vor der Corona Krise massive Einsparungen vorgenommen wurden. Die Gewerkschaft hätte in der Vergangenheit immer wieder auf die Missstände hingewiesen – ohne Erfolg. Die Einführung der 2G-Regel führt jetzt zwangsweise zu einer Verschärfung der Problematik.

Die Gewerkschaft lobt abschließend die geimpften Arbeitskräfte: „Unsere volle Solidarität gilt in besonderem Maße all jenen Bediensteten, die zum Wohle der Allgemeinheit und auch der Kollegen alle vorgesehenen Vorsichtsmaßnahmen (Impfungen und Testungen) getroffen haben und jetzt mit der neuen Welle der Suspendierungen aufgrund der 2G-Regel noch mehr die Leidtragenden sein werden. Ihr habt unsere vollste Anerkennung und Unterstützung.“

stol