„Eine Regelung des Dienstrechts und der Dienstpflichten für das unterrichtende Personal der Landesschulen ist seit 1995 mehr als überfällig“, kommentierten die Gewerkschaften auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Seit ca. 8 Jahren würde mit Unterbrechungen am Bereichsvertrag gearbeitet, wobei die Gewerkschaften folgende Zielsetzungen hatten:Die Schaffung einer einheitlichen Besoldungsstruktur für das LandeslehrpersonalDie Harmonisierung der Arbeitszeiten der verschiedenen Lehrpersonen, da bisher ein Teil bis zu 8 Wochenstunden mehr leisten mussten als andereDie Voraussetzungen schaffen für einen Einheitlichen Schulvertrag, der das Personal der Berufs- und Musikschulen, der Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie der Kindergärten umfassen sollte. Forderungen im Entwurf teils durchgesetzt„Diese Zielsetzungen sind durch den vorliegenden Vertragsentwurf zum Teil erreicht worden, ergänzt durch die Einführung einer Lehrberufszulage und zusätzlicher Ruhetage für die psycho-physische Erholung“, so die Gewerkschaften. Zudem würden Neuerungen bezüglich Teilzeit und Sabbatjahr eingeführt, Probezeit und Versetzungen werden geregelt, und vor allem würde ein einheitliches Berufsbild festgelegt. “Sollte der Vertrag nicht unterzeichnet werden und also nicht in Kraft treten können, wird man im Jahr 2014 mit der neuen Landesregierung alles neu verhandeln müssen. Es steht zu befürchten, dass dies angesichts der finanziellen Lage einen Rückschritt bedeuten würde”, so argumentierten die Gewerkschaften.stol