„Wer etwas bewegen will, muss sich zu Wort melden", unterstrich Landeshauptmann Luis Durnwalder, bevor er heute Nachmittag die Besten in den drei Kategorien des Jugendredewettbewerbs auszeichnete. Es sei wichtig, Jugendliche zu ermuntern, an Diskussionen teilzunehmen und eigene Ideen einzubringen, erklärte der Landeshauptmann.Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur beglückwünschte die Jugendlichen zu ihrem Mut, sich vor den kritischen Augen und Ohren ihrer Kollegen zu präsentieren. „Nur wer sich ausdrückt", hob sie hervor, "kann Verantwortung übernehmen."Schulamtsleiter Peter Höllrigl bezeichnete die Preisverleihung am Ende eines Tages voller Herausforderungen als einen von zwei Höhepunkten, der erste Höhepunkt sei bereits der Auftritt vor Publikum gewesen, wofür er allen Teilnehmenden ein großes Kompliment aussprach.Alle Teilnehmender erhielten einen Bücherscheck im Wert von 25 Euro. Die Besten in den drei Kategorien wurden mit 300 Euro belohnt, die Zweiplatzierten mit 200 Euro und die Drittplatzierten mit 100 Euro. Die Erstplatzierten können außerdem am Österreichischen Bundesredewettbewerb teilnehmen, der heuer in Vorarlberg ausgetragen wird.Dies die Ergebnisse des siebten Landesjugendredewettbewerbs in den drei Kategorien:Klassische Rede: Der erste Preis wurde Marlis Bertol von der Oberschule für Landwirtschaft in Auer verliehen; knapp dahinter folgt auf dem zweiten Platz Julian Gruber von der Handelsoberschule in Bozen; auf dem dritten Platz landete Alexander Walzl vom Humanistischen Gymnasium in Meran.Spontanrede: Auch hier fiel die Entscheidung der Jury ganz knapp aus: Sie zeichnete Thomas Huck von der Gewerbeoberschule Meran mit dem ersten Preis aus; auf dem zweiten Platz konnte sich Marita Gasteiger vom Humanistischen Gymnasium Bruneck platzieren; Dritte wurde Ruth Hartmann vom Humanistischen Gymnasium Bozen.Neues Sprachrohr: Als Beste wurde Alissa Thaler vom Humanistischen Gymnasium Bozen ausgezeichnet; der zweite Preis wurde ex aequo Moritz Gaiser von der Geometerschule in Bozen und Thomas Huck von der Gewerbeoberschule Meran zugesprochen; es folgt, mit nur einem Punkt Abstand, Bettina Theil vom Humanistischen Gymnasium Bozen.