Donnerstag, 24. Juni 2021

Sommersturm: Abendliche Gewitter halten Feuerwehren auf Trab

Es war der bisher gewitterreichste Abend im Jahr: Am Mittwochabend zog sich eine Spur an Unwettern vom Unterland über Bozen bis ins Eisacktal und sorgte für Chaos.

In Bozen flogen Dachteile durch die Luft. - Foto: © ANDREAS KEMENATER
Lange hielten die Gewitter nicht an, sie brachten jedoch reichlich Zerstörung mit sich: Ab etwa 18.30 Uhr am Mittwoch zogen Gewitter samt Regen und Sturmböen vom Unterland über das Überetsch und den Bozner Talkessel einen Streifen bis ins Eisacktal und ins untere Pustertal.

Sie hatten Hunderte Einsätze zur Folge und hielten rund 30 Freiwillige Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Bozen auf Trab. Allein in der Landeshauptstadt kam es zu rund 200 Einsätzen.

Nicht weniger als 1600 Blitze wurden registriert, außerdem Sturmböen von bis zu 76 Stundenkilometern, gemessen an der Laimburg, schreibt Landesmeteorologe Dieter Peterlin.



Die Hauptprobleme, die durch das Gewitter verursacht wurden, waren Überschwemmunge sowie gelöste Dachteile bzw. gefährliche Gebäudeteile.

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Weiteres brachen in besagtem Streifen zahlreiche Äste aufgrund des starken Windes von Bäumen ab und versperrten Straßen, gar einige Bäume wurden entwurzelt.



Deutlich ruhiger verlief der Abend im Westen des Landes: So blieben der Vinschgau und Meran zum größten Teil trocken.

liz