Montag, 23. Mai 2016

Gewitter ziehen übers Land

Wer am Montagnachmittag in Bozen oder im Unterland aus dem Fenster geschaut hat, bei dem ist Weltuntergangsstimmung aufgekommen: Heftige Gewitterfronten sind über den Süden des Landes gezogen.

Touristen und Einheimische kämpfen in Bozen mit starken Windböen und Regenschirmen. - Foto: DLife
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Touristen und Einheimische kämpfen in Bozen mit starken Windböen und Regenschirmen. - Foto: DLife

Bereits am Vormittag peitschten heftige Regenschauer über den Vinschgau. Eine aus der Schweiz kommende Kaltwetterfront führte am Montag zu starken Regenfällen von Ulten bis ins Passeiertal. „Nichts Untypisches“, meint Meteorologe Philipp Tartarotti vom Landeswetterdienst, „wenn kalte Luft auf warme Luft trifft, entsteht eine instabile Schicht, die sich anschließend entlädt.“

Am Montagnachmittag zog die Gewitterfront vor allem über den Raum Bozen und das Unterland und sorgte für orkanähnliche Szenen. In Folge starker Windböen im Bozner Talkessel, mussten Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Bozen zur Beseitigung von Wind- und Sturmschäden ausrücken. Am Abend ist es wieder ruhiger geworden. Die Nacht soll, laut Philipp Tartarotti, trocken werden.

Am nördlichen Alpenhauptkamm kann es hingegen in der Nacht und auch morgen noch schneien, im Süden des Landes soll es wieder beständiger sein.

stol

stol