Montag, 23. August 2021

Gewitterfront über Südtirol: Schlaflose Nacht für Südtirols Feuerwehrleute

Kurz vor 20.30 Uhr hat am Sonntagabend eine Gewitterfront den Norden Südtirols erreicht: In Richtung Südosten ist sie in den folgenden Stunden über das Land gezogen. Bis 4 Uhr waren freiwillige Feuerwehrleute im Land deshalb im Einsatz.

Regen, Blitze und Donner sind in der Nacht von Nordwesten aus über Südtirol gezogen.
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Regen, Blitze und Donner sind in der Nacht von Nordwesten aus über Südtirol gezogen. - Foto: © Autonome Provinz Bozen Südtirol/Dieter Peterlin/Twitter
Die ersten Alarmierungen gab es für die Freiwilligen im Osten Südtirols: Die Feuerwehren von Kematen/Taufers, Sand in Taufers, Ahornach, Mühlen und Luttach rückten bereits am frühen Abend aus. Die Brunecker Wehr musste um 21.30 Uhr zu Einsätzen starten. Auch in Mitterolang und Toblach war die Hilfe der Wehrleute gefragt.


Mehr als 600 Blitze wurden registriert. Am meisten geregnet hat es in Rein in Taufers: 40 Millimeter wurden gemessen.

Nach 22 Uhr hieß es für die Wehrleute von Sëlva/Wolkenstein anpacken: Eine Mure hatte die Straße kurz vor dem Grödner Joch verlegt. Auch in Klausen, Villanders und Jenesien wurde wegen des Unwetters Alarm geschlagen.

Die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Gries und Labers hatten ebenfalls eine kurze Nacht: Sie rückten um 2.40 Uhr bzw. kurz vor 4 Uhr aus.

Auch im Raum Bozen kam es vielerorts zu kleineren Überflutungen: Keller mussten ausgepumpt, Garagen trockengelegt werden. Die Schäden halten sich ersten Informationen zufolge aber in Grenzen.





stol