Donnerstag, 14. Juli 2016

Gewittersommer: Der Dauergast am Himmel

Zur Halbzeit wird nicht nur in der Politik gerne Bilanz gezogen: Auch die Hälfte des meteorologischen Sommers ist um und Meteorologe Dieter Peterlin blickt zurück. Auf einen Sommer, der vor allem durch ein Wetterphänomen aufhorchen ließ: Blitz und Donner.

Dieses Bild dürfte Südtirolern geläufig sein: Der Sommer 2016 fällt bisher durch besonders viele Blitze auf. - Foto: Klaus Zöll
Badge Local
Dieses Bild dürfte Südtirolern geläufig sein: Der Sommer 2016 fällt bisher durch besonders viele Blitze auf. - Foto: Klaus Zöll

Was die Temperaturen anbelangt, so sei diese erste Hälfte des Sommers recht durchschnittlich verlaufen, teilt Peterlin online mit. Er spricht von einem „Mittelweg zwischen dem kühlen Sommer 2014 und dem heißen Sommer 2015“. Außergewöhnlich waren dagegen die Gewitter. „Bis heute wurden über 33.000 Blitzeinschläge registriert, so viele wie normalerweise in einem ganzen Sommer.“

Auch die vergangenen Tage haben zu dieser stattlichen Zahl beigetragen. Zuletzt waren immer wieder Gewitter über Südtirol hereingebrochen, hatten Bäche über die Ufer treten lassen und Muren ausgelöst. Auf der Seiser Alm wurden 2 Wanderinnen vom Blitz gestreift.

„Jetzt nach dieser kurzen kühlen Phase wird es ab dem Wochenende wieder deutlich wärmer“, weiß Peterlin. Gewitter seien vorerst keine mehr zu erwarten.

stol

stol