Den mutmaßlichen Täter Filippo Turetta bezeichnete sie als „Sohn der patriarchalischen Gesellschaft, die von einer Vergewaltigungskultur durchdrungen ist“. Femizide seien „ein Staatsmord“, weil der Staat Frauen vor Gewalt nicht schütze. <BR /><BR />Elena Cecchettin forderte mehr Investitionen in Zentren zum Schutz von Frauen und Mädchen. „Nicht alle Männer sind schlecht, wird mir oft gesagt. Ja, das stimmt. Aber bei Frauenmorden gibt es immer auch Männer, die von dieser Art von Gesellschaft profitieren“, betonte die junge Frau. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="966052_image" /></div> <BR /><BR />Prompt reagierte Stefano Valdegamberi, Mitglied des Regionalparlaments von Venetien. Dieser beschuldigte Elena Cecchettin umgehend, eine „rein ideologische“ Botschaft zu entsenden und rückte sie in die Nähe des Satanismus. Damit zog er sich die Kritik des Präsidenten Venetiens, Luca Zaia (Lega), zu, der sich von Valdegamberis Aussagen distanzierte.