Dienstag, 31. Dezember 2019

Glockentest: Tausende feiern zu früh Silvester

Der kuriose Testlauf hat in Spanien mittlerweile schon Tradition: Auf Madrids berühmter Puerta del Sol haben am Montagabend wieder Tausende Menschen einen Tag zu früh das neue Jahr eingeläutet.

Die Glocken wurden getestet, um sicherzugehen, dass sie am Silvesterabend funktionieren.
Die Glocken wurden getestet, um sicherzugehen, dass sie am Silvesterabend funktionieren. - Foto: © dpa Picture-Alliance / Chromoran

Bei der um 24 Stunden vorgezogenen Feier testet die Stadtverwaltung traditionell die Glocken an der Turmuhr auf dem Platz, um sicherzugehen, dass diese dann am Silvesterabend richtig funktionieren - schließlich wird der Jahreswechsel von dort live im Fernsehen ins ganze Land übertragen. Die historische Uhr wurde am 19. November 1866 von Königin Isabella II. (1830-1904) eingeweiht.

Bei der „Generalprobe“ feierten Spanier und Touristen fast genauso ausgelassen wie bei der eigentlichen Neujahrsparty, samt Silvesterhütchen und 2020-Brillen. Viele folgten dabei auch einer Tradition, die eigentlich ebenfalls erst am 31. Dezember begangen wird: Bei jedem der 12 Glockenschläge wird in Spanien eine Weintraube verspeist - das soll Glück für das neue Jahr bringen. Zahlreiche Polizisten waren im Einsatz, um den Platz zu bewachen und die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten.

apa