Im vergangenen Juli hat der Landtag ein Sammelgesetz verabschiedet, das zahlreiche Neuerungen mit sich brachte, darunter die kostenlose Bereitstellung von Verhütungsmitteln. Wer glaubt, nun über eine ärztliche Verschreibung kostenlosen Zugang zu Pille, Spirale oder Kondomen zu erhalten, der irrt sich. <h3> Beschlossen heißt noch lange nicht umgesetzt</h3>Wieder einmal zeigt sich nämlich, dass beschlossen noch lange nicht umgesetzt heißt. <BR /><BR />Denn die Modalitäten, etwa wie die Verschreibung abläuft und welche Produkte genau verschrieben werden können, sind noch nicht geklärt. „Die Richtlinien werden mit Beschluss der Landesregierung definiert und dieser wird derzeit ausgearbeitet“, heißt es aus dem Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit. <BR /><BR />Wann der Beschluss stehe, sei unklar, aber die Geldmittel seien laut Gesundheitsressort bereits bereitgestellt. Die Grünen hatten die Forderung im Frühling 2025 eingebracht. Deren Vertreterin Brigitta Foppa bedauert den langsamen Fortschritt. „Es war eine wichtige Ansage, hauptsächlich für jene jungen Frauen, die sich Verhütungsmittel nicht leisten können.“