Dienstag, 07. Dezember 2021

Green Pass-Schwindel in Sterzing: Teurer Restaurant-Besuch

Bei Green Pass-Kontrollen in Sterzing haben die Carabinieri 2 Männer wegen der Annahme einer falschen Identität auf freiem Fuß angezeigt. Sie hatten mit dem Green Pass anderer Personen in einem Restaurant gespeist und so versucht die Ermittler zu täuschen.

Der Täuschungsversuch blieb den Ermittlern nicht verborgen. (Symbolbild)
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Der Täuschungsversuch blieb den Ermittlern nicht verborgen. (Symbolbild) - Foto: © ANSA / Jessica Pasqualon
Wie bereits berichtet, gehen mit der Einführung des Super Green Pass am Montag auch strengere Kontrollen in Südtirol einher. Im Rahmen dieser Kontrollen überprüften die Carabinieri am Montagabend ein Restaurant unweit der Sterzinger Innenstadt.

Sowohl der Besitzer als auch seine Angestellten konnten allesamt einen gültigen Green Pass vorweisen, anders sah es bei den Gästen im Speisesaal aus.

Als die Ermittler die Green Pässe der Gäste überprüften, fielen ihnen 2 Männer auf, bei denen die Namen auf Ausweis und Green Pass nicht übereinstimmten. Während einer zwar auf beiden Dokumenten denselben Nachnamen stehen hatte – dafür aber jeweils einen unterschiedlichen Vornamen – waren bei dem zweiten Vor- und Nachname nicht übereinstimmend.

Nach näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass der erste – ein 51-Jähriger aus Vahrn – den QR-Code seines Bruders vorgezeigt hatte. Sein Begleiter, ein 24-Jähriger aus Bruneck, hatte versucht die Carabinieri mit dem Green Pass eines Freundes zu täuschen.

Dieser Täuschungsversuch dürfte die beiden nun teuer zu stehen kommen: Zum einen müssen sie eine Geldstrafe wegen des Verstoßes gegen die Coronaregeln in Höhe von 400 Euro entrichten. Außerdem wurden sie von den Carabinieri bei der Staatsanwaltschaft wegen der Annahme einer falschen Identität angezeigt. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

pho