Donnerstag, 23. April 2015

Greenpeace beklagt Repressalien gegen Umweltschützer in Russland

Greenpeace hat Repressalien gegen Umweltschützer in Russland, Südamerika und Südasien beklagt.

Foto: © APA/EPA

„Wo es um Urwaldfragen geht, ist es fast immer gefährlich“, sagte Greenpeace-Veteran Gerhard Wallmeyer am Mittwoch in Hamburg. Im nordischen Urwald in Sibirien könnten sich Aktivisten der Umweltschutzorganisation nur in Begleitung von Personenschützern bewegen.

Auch in Brasilien lebten Umweltschützer risikoreich. „In den Urwald fahren wir nur mit gepanzerten Fahrzeugen“, sagte Wallmeyer. Die Gefahr gehe sowohl in Brasilien als auch in Russland meist von lokalen Kräften aus, zu Stellen der Zentralregierung gebe es dagegen oft gute Kontakte.

Erst am Montag hatte die Organisation Global Witness mitgeteilt, dass 2014 mindestens 116 Naturschützer getötet worden seien, die meisten von ihnen in Brasilien, Kolumbien, Honduras und den Philippinen.

dpa

stol