Der Weg vom Handybildschirm ins Scheinwerferlicht ist kürzer, als viele denken – aber auch deutlich steiniger. Genau diesen Weg zeichnet die neue Dokumentation „Griasst Enk. Buonomemes – Vom Internet auf die Bühne“ nach und liefert dabei weit mehr als nur einen Blick hinter die Kulissen eines Social-Media-Phänomens. Filmemacher <b>Alexander Lechner</b> begleitete den Südtiroler Entertainer <b>Gabriel Mair</b> (besser bekannt als Buonomemes) über ein ganzes Jahr hinweg – und fing eine Phase ein, in der aus digitalem Erfolg echte Bühnenarbeit wird. <BR /><BR />Mit seinen pointierten Clips und Figuren wie Oma Moidl oder Opa Walter hat sich Buonomemes längst Kultstatus erarbeitet. Über 800.000 Follower verfolgen seine Inhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube und Facebook. Seine größte Fanbase sitzt dabei in Österreich und Süddeutschland. Doch Klickzahlen sind das eine – echte Reaktionen im Saal etwas ganz anderes.<BR /><BR />Der Film – 57 Minuten lang und ohne Off-Kommentar, dafür aber mit viel Nähe zum Protagonisten – setzt genau hier an: bei der Frage, ob ein Internetstar auch live bestehen kann. Ausgangspunkt ist die Premiere seines ersten Bühnenprogramms „Dorf Life“ in Hallwang bei Salzburg. Von dort aus begleitet die Kamera Buonomemes quer durch den deutschsprachigen Raum – zu Auftritten in Städten wie München, Innsbruck oder Linz, aber auch zurück in die Heimat Südtirol. Besonders emotional wird es beim Heimspiel in Schlanders, wo persönliche Geschichte und öffentlicher Erfolg aufeinandertreffen. Der Film erzählt aber auch vom Menschen hinter den grantelnden Sprüchen: seine Kindheit im Vinschgau, die ihn stark geprägt hat, der Leichtathletik-Sport, in dem er Struktur und Kraft fand, seine bewegte Schulzeit, in der Gabriel Mair seine künstlerische Ader entdeckte.<BR /><BR />„Für mich war es von Anfang an ein ganz besonderes Projekt“, erklärt Alexander Lechner, Regisseur und Produzent (mit seiner Filmproduktionsfirma Discovero e.U.). „Der Film ist recht spontan entstanden – nämlich erst, als ich nach dem ersten Drehtag gemerkt habe, was für ein sympathischer und interessanter Typ Gabriel ist. Für alle, die die ersten Schritte von Buonomemes auf der Live-Bühne sehen und mehr über Gabriel Mair privat erfahren wollen, sollten sich den Film nicht entgehen lassen.“ <BR /><BR />Im Streifen zu sehen sind neben Gabriel Mair auch <b>Samuel</b> und <b>Heidi Ilmer</b>, <b>Eva Plattner</b>, <b>Roland Bozzetta</b>, <b>Jonathan Balchin</b>, <b>Katharina Wegmann</b>, <b>Michael Traut</b>, <b>Manfred Schweigkofler</b>, <b>Elias Delueg</b>, <b>Maria Kofler</b>, <b>Martin Platter</b>, <b>Martin Tanzer</b>, <b>Jonas Zagler</b>, <b>Sylvia Ablinger</b>, <b>Manuel Schwemberger</b>, <b>Tobias Nicolussi</b>, <b>Sophie Amantia</b> und <b>Larissa Verdorfer</b>. <BR /><BR />Die Weltpremiere der Doku findet am Dienstag, 28. April, im Stadtkino Hallein (Bundesland Salzburg) statt. Die Wahl des Veranstaltungsortes ist kein Zufall: Bereits im Herbst 2025 trat Buonomemes hier vor ausverkauftem Haus auf – ein Moment, der im Film eine Schlüsselrolle spielt. Nun kehrt er mit seiner eigenen Geschichte zurück. Gemeinsam mit Regisseur Lechner wird er bei der Premiere anwesend sein und sich im Anschluss den Fragen des Publikums stellen.<BR /><BR />Nur wenige Tage nach der Kino-Premiere läuft „Griasst Enk. Buonomemes – Vom Internet auf die Bühne“ im Fernsehen: Die österreichische Erstausstrahlung erfolgt am Freitag, 1. Mai, in ServusTV (ab 23.35 Uhr). Bereits ab 22 Uhr ist Gabriel Mair in der Sendung „Beim Kammerhofer“ zu Gast – ein Abend mit Stand-up, Gesprächen und Einblicken in die Welt des jungen Entertainers. Die Südtiroler Kinopremiere und die Ausstrahlung der Doku auf Rai Südtirol finden zu einem späteren Zeitpunkt statt.