Dies teilte die isländische Meteorologiebehörde am Sonntag mit. Der Wind treibe die Asche jedoch nach Norden. Der europäische Luftraum werde deshalb in den kommenden Tagen kaum betroffen sein, hieß es anfänglich.Die Höhe der Wolke über dem Grimsvötn werde auf 17 Kilometer oder mehr geschätzt, sagte der Geophysiker Einar Kjartansson der Nachrichtenagentur dpa.Die neuen Eruptionen schienen stärker zu sein als damals, sagte Kjartansson. Es sei aber zu früh, um die Folgen des Ausbruchs vorherzusagen. In 100 Kilometern Umkreis um den Grimsvötn leben keine Menschen.Island schließt Flughäfen Wie Hjordis Gudmunsdottir von der Luftverkehrsbehörde Isavia der Nachrichtenagentur dpa sagte, konnten die meisten Maschinen den Flughafen Keflavik noch verlassen, bevor dieser dann am Sonntagvormittag geschlossen wurde. „Die Aschewolke bewegte sich nicht nach Europa, sondern hing über Island“, sagte sie. „Es sieht so aus, als ob wir heute Probleme in Island haben werden.“Die Entscheidung betreffe auch andere isländische Flughäfen. Transatlantische Flüge würden südlich um die Insel herumgeleitet, sagte Gudmunsdottir.Der Vulkan sei einer aktivsten auf der Insel im Nordatlantik. Er liegt unter einem Gletscher und war zuletzt 2004 und 1996 ausgebrochen. Im vergangenen Jahr hatte der Ausbruch des Eyjafjallajökull wochenlanges Chaos im internationalen Flugverkehr ausgelöst.dpa