Mittwoch, 28. Juli 2021

Gröden: Junger Däne stürzt bei Videodreh in den Tod

Ein 22-jähriger Däne hat bei einem schrecklichen Unfall nahe der Panascharte in Gröden sein Leben verloren. Als er ein Video drehen wollte, stürzte er rund 100 Meter in die Tiefe.

Hier, etwas oberhalb der Panascharte, ereignete sich der tragische Unfall.
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Hier, etwas oberhalb der Panascharte, ereignete sich der tragische Unfall. - Foto: © shutterstock
Der Tourist aus Dänemark war gemeinsam mit einem US-Amerikaner auf der Seceda in Gröden unterwegs. Oberhalb der Panascharte, bei dem sogenannten Peles, auf einem Weg, der Richtung kleine Fermeda führt, ereignete sich das tragische Unglück. Die Panascharte selbst ist heuer in den Sommermonaten geschlossen.

Kurz nach 17 Uhr wollte der US-Amerikaner das einmalige Panorama des Gebiets rund um die Geislergruppe fotografisch festhalten. Der 22-jährige Däne drehte derweil ein Video. Dabei rutschte dieser ersten Informationen zufolge aus und stürzte mehr als 100 Meter Richtung Villnösser Seite in die Tiefe. Sofort setzte sein Begleiter den Notruf ab. Für den jungen Dänen kam aber jede Hilfe zu spät – er war auf der Stelle tot.

Schwieriger Einsatz

Der Einsatz der Rettungskräfte gestaltete sich schwierig, wegen des starken Nebels konnten sie den Verunglückten nicht gleich finden.

Als der Körper des Mannes entdeckt wurde, ließ der Notarzthubschrauber Pelikan 2 im Schwebeflug einen Grödner Bergretter und den Notarzt zum Unglücksort ab. Dieser konnte nur mehr den Tod des 22-Jährigen feststellen.

Der Tourist wurde geborgen und in die Leichenkapelle gebracht. Sein Begleiter stand unter Schock. Die beiden waren mit 2 weiteren Freunden aus Dänemark und den USA in Gröden. Letztere waren jedoch nicht beim Ausflug dabei.

Die Carabinieri haben die Erhebungen zum Unfall aufgenommen. Alarmiert worden war auch die Finanzwache.

am/pas

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