Freitag, 02. März 2018

Gröden: Schlägereien und Randale statt Après-Ski-Feier

Weil es vermehrt zu Schlägereien und Krawallen in einem Grödner Après-Ski-Lokal gekommen sein soll, hat der Bozner Quästor, Giuseppe Racca, nun die Schließung der Bar für 7 Tage verfügt.

Mehrmals mussten die Carabinieri in der Grödner Bar für Ordnung sorgen.
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Mehrmals mussten die Carabinieri in der Grödner Bar für Ordnung sorgen.

Immer wieder war es einer Presseaussendung der Quästur zufolge in den vergangenen Monaten im "Siglu" in St. Ulrich in Gröden zu besorgniserregenden Vorfällen gekommen. Weil die öffentliche Sicherheit dadurch gefährdet sei, hat Quästor Giuseppe Racca verfügt, dass Lokal für 7 Tage zu schließen. 

Mehrmals mussten die Carabinieri in St. Ulrich einschreiten. Im November soll es zu einer Auseinandersetzung zweier Gäste gekommen sein, in deren Folge sich ein Gast schwer am Finger verletzte. 

Mitte Jänner kam es zu einem Getümmel zwischen mehreren Personen. Eine Massenschlägerei mit Schlägen, Tritten und umherfliegenden Stühlen entwickelte sich daraus. Ein Angestellter der Bar, der versuchte einige Streithähne zu trennen, wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzte sich. Unter anderem verlor er dabei einen Zahn. 

Mitte Februar sollen betrunkene Gäste des Lokals Bierflaschen und Krüge in der Nachbarschaft herumgeworfen haben. Randale in Form von herumfliegenden Biergläsern soll es bereits mehrfach gegeben haben. Schon vor rund 3 Jahren seien die Betreiber des Lokals, laut Quästor, dazu aufgefordert worden, Videokameras zu installieren, was jedoch noch nicht geschehen sei. 

stol/am

stol