Montag, 25. Juli 2016

Gröden: Zwei Rettungseinsätze am Berg

Eine italienische Wanderin und zwei Bergsteiger aus der Schweiz mussten am Montag von Rettungshubschraubern geborgen werden.

Der Hubschrauber des Aiut Alpin musste zwei verängstigte und durchnässte Schweizer Bergsteiger vom ersten Sellaturm bergen.
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Der Hubschrauber des Aiut Alpin musste zwei verängstigte und durchnässte Schweizer Bergsteiger vom ersten Sellaturm bergen.

Der erste Einsatz wurde am Montag zu Mittag am Fuße des Langkofels nötig. Eine italienische Urlauberin war gerade auf dem Wanderweg von der Comici-Hütte in Richtung Monte Pana im Gemeindegebiet von Wolkenstein unterwegs, als sie plötzlich stürzte und sich an einem Bein verletzte.

Die Frau, die über starke Schmerzen klagte, konnte nicht mehr weitergehen, weshalb der Bergrettungsdienst Gröden alarmiert wurde. Als die Bergretter bei der Frau ankamen, stellten diese einen komplizierten Bruch an einem Bein fest.

Da sich die Bergung der Frau zu Fuß sehr schwierig gestaltet hätte, wurde der Landesrettungshubschrauber Pelikan II angefordert. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde die Frau mittels Seilwinde geborgen und ins Krankenhaus Brixen geflogen.

Bergsteiger von Gewitter überrascht

Der zweite Helikoptereinsatz in Gröden wurde am Nachmittag nötig. Zwei Schweizer Bergsteiger, eine Frau und ein Mann, waren gegen 15.30 Uhr gerade dabei, den ersten Sellaturm zu besteigen, als sie kurz vor Erreichen des Gipfels von einem Gewitter überrascht wurden.

Beängstigt haben die beiden Alpinisten die Landesnotrufzentrale alarmiert, die sofort den Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites zum Einsatzort schickte. Die zwei Alpinisten waren unverletzt, jedoch total durchnässt.

„Aufgrund des andauernden Gewitters mit zahlreichen Blitzen in der Umgebung war eine Windenbergung nicht ideal", erklärt Bergführer und Windenmann Moritz Peristi der den Einsatz koordinierte. "Also wurde ein Rettungsmann im Schwebeflug neben der Unfallstelle aus dem Helikopter abgelassen. Die beiden Alpinisten wurden dann vom Rettungsmann gesichert und bis zum Hubschrauber begleitet, der diese dann wieder im Schwebeflug an Bord nahm.“ Die zwei Personen konnten anschließend sicher zum Pass geflogen werden. 

Weitere Einsätze der Bergretter

Der Bergrettungsdienst Gröden wurde im Tagesverlauf zudem zu drei weiteren Einsätzen angefordert. In der Zone Ciampinoi, in der Zone Cisles sowie in der Zone Raschötz. Glücklicherweise konnten die Personen mit nur leichten Verletzungen geborgen werden.

pas

stol