Freitag, 08. Januar 2021

Grödner Staatsstraße: Nach umfassender Sicherung ab 9. Jänner offen

Die gefährliche Rutschstelle zwischen der Landesstraße St. Peter-Lajen und der Grödner Staatsstraße (242 dir) ist gesichert: Ab Samstag ist die Staatsstraße wieder befahrbar.

An der Steilstelle wurde 10.000 Kubikmeter Material entfernt. Nun sichern die Felskletterer die Stelle.
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An der Steilstelle wurde 10.000 Kubikmeter Material entfernt. Nun sichern die Felskletterer die Stelle. - Foto: © LPA/Angelika Schrott
Rund einen Monat war die Staatsstraße von Klausen ins Grödner Tal (SS 242 dir) etwa 100 Meter vor der Abzweigung der Landesstraße (LS 139) nach St. Peter Dorf gesperrt. Wegen der starken Niederschläge Anfang Dezember hatte eine Mure die Straße verlegt.

Der Hang oberhalb der Staats- und unterhalb der Landesstraße ist nun wieder gesichert. Die Grödner Staatsstraße 242dir kann ab Samstag, 9. Jänner, um 9 Uhr auf der gesamten Strecke wieder frei befahren werden. Die Landesstraße Lajen-St. Peter bleibt auf dem betroffenen Teilstück noch einige Tage einspurig befahrbar.

10.000 Kubikmeter Erdmaterial abgetragen

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider sagt: „Reparaturarbeiten sind manchmal komplexer als der Bau der Straße selbst. Wir wollen jedoch gerade auch im ländlichen Gebiet sichere Verkehrswege für die Entwicklung der Orte garantieren.“

Zufrieden zeigt sich auch der Bürgermeister von Lajen Stefan Leiter: „Es war beeindruckend, wie schnell eingegriffen wurde und wie zügig die Arbeiten vorangegangen sind – nun ist es gelungen, beide Straßen sicherer zu machen.“

Laut Abteilungsdirektor des Straßendienstes Philipp Sicher wurden ungefähr 10.000 Kubikmeter Erdmaterial in sehr steilem Gelände mit Spezialbaggern abgetragen und mit Lastkraftwagen abtransportiert. Auch Holzschlägerungsarbeiten waren nötig. Danach wurde der Hang stabilisiert und steinschlagsicher gemacht.

Teilstück der Landesstraße verlegt

Zur Sicherung der Landesstraße wurden außerdem an der Bergseite Zyklopenmauern errichtet. Zudem wurde die Landesstraße von der Rutschung weg in Richtung Bergseite verlegt. Während der gesamten Dauer der Arbeiten war die Landesstraße einspurig befahrbar. Die Staatsstraße musste hingegen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Insgesamt hat das Land eine Million Euro in diesen Sicherungseingriff investiert.

stol

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