Samstag, 06. April 2019

Größte Jugendsozialaktion Südtirols erfolgreich beendet

72 Stunden – 250 Jugendliche – 38 Projekte: Die heurige Ausgabe von „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist nun Geschichte - eine Erfolgsgeschichte. Die Jugendlichen feierten am Samstag Nachmittag gemeinsam den gelungenen Abschluss.

Mit einem Umtrunk am Silvius-Magnago-Platz wurde der Abschluss der „72 Stunden ohne Kompromiss“ gefeiert. - Foto: SKJ
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Mit einem Umtrunk am Silvius-Magnago-Platz wurde der Abschluss der „72 Stunden ohne Kompromiss“ gefeiert. - Foto: SKJ

Von Mittwoch bis Samstag leisteten 250 Jugendliche einen außergewöhnlichen Einsatz. „Sie haben bewiesen, dass sie interessiert an sozialen Themen sind und dass sie Engagement und Ausdauer haben. Was am Mittwochnachmittag als Abenteuer begann, haben die jungen Leute am Samstag erfolgreich beendet“, ist Sara Burger, 2. Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend, überzeugt.

Das Team Hangover vor dem fertigen Wandgemälde im Haus Margareth. - Foto: SKJ

Es wurden Gärten angelegt, Jugendtreffs gestaltet, Wände bemalt und dekoriert, Innen- und Außenbereiche von Heimen und Flüchtlingsunterkünften neu gestaltet, Filme gedreht und jede Menge kreativer Arbeiten verrichtet. „Ich habe unglaublichen Respekt vor eurer Leistung. Ihr habt insgesamt 18.000 Stunden gearbeitet und mit riesigem Engagement die Ärmel hochgekrempelt“, betonte Tanja Rainer, Vorstandsmitglied des Südtiroler Jugendrings. Den Jugendlichen war ihre Freude und ihr Stolz am Samstag  ins Gesicht geschrieben, als sie anhand einer Präsentation die letzten 72 Stunden Revue passieren ließen.

Viele Betriebe und Einzelpersonen unterstützten die Jugendlichen mit Farben, Brettern, Stoffen, Möbeln, Holz, Pflanzen, Erde, Dekomaterial und vielem mehr. Erst dadurch konnten die Jugendlichen ihre Aufgaben erfüllen.

Eine eigens eingerichtete Telefon-Hotline war ebenfalls 72-Stunden mit Jugendlichen besetzt. Sie haben die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Projekten unterstützt, indem sie bei Betrieben nachgehakt, Handwerker aktiviert, Farben, Blumen, Möbel und vieles andere koordiniert und organisiert haben. So konnten sie zum Erfolg der Projekte beigetragen.

Glücklich und stolz über das Geleistete. - Foto: SKJ

„Diese 72 Stunden zeigten, zu was Jugendliche in der Lage sind!“

Die Projektträger youngCaritas, Südtirols Katholische Jugend und Südtiroler Jugendring freuen sich über den Erfolg. Silvia Di Panfilo begrüßte alle mit einem Danke: „Ein riesiges Dankeschön an die Jugendlichen und die Einrichtungen, sowie an die Bevölkerung und die verschiedenen Betriebe für die großartige Unterstützung“.

Um 16 Uhr fand am Samstag der gemeinsame Abschluss in Bozen statt. „Heute schaut man in müde, aber glückliche Gesichter“, meinte der Amtsdirektor für Jugend, Klaus Nothdurfter, und bedankte sich bei allen Beteiligten. Abschließend feierten alle zusammen am Silvius-Magnago-Platz bei einem kleinen Umtrunk.

stol

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