Donnerstag, 25. Januar 2018

Großbrand in Missian

Großeinsatz in Missian in der Nacht auf Freitag: Ein Wohnhaus stand in Vollbrand. Mehrere Feuerwehren und zahlreiche weitere Einsatzkräfte rückten aus.

Ein Wohnhaus in Missian stand in der Nacht auf Freitag in Vollbrand. - Foto: BF Bozen
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Ein Wohnhaus in Missian stand in der Nacht auf Freitag in Vollbrand. - Foto: BF Bozen

Gegen 22.30 Uhr wurde zunächst ein Brandalarm der Stufe 2, Mittelbrand an die Freiwillige Feuerwehr von Missian geschickt.

Nur wenigen Minuten später musste die Alarmstufe auf 3, Großbrand, erhöht werden. Gemeinsam mit der FFW Missian rückten nun auch die Wehren von Kaltern Markt und St. Pauls in Eppan aus.

Wohnhaus in Vollbrand

Beim Eintreffen der Wehren standen das Dach und der obere Stock eines Wohnhauses im Missianerweg in Missian in Vollbrand. 

Foto: Berufsfeuerwehr

Anschließend wurden auch die Feuerwehren von Eppan Berg, St. Michael und Frangart von der Landesnotrufzentrale 112 hinzugerufen.

Im Einsatz standen auch das Weiße Kreuz samt Notarztteam sowie die Berufsfeuerwehr und der Organisatorische Leiter

Zur Zeit des Brandes befanden sich 16 Personen im Haus. 2 Personen, eine 59-jährige Frau und ein 19-jähriger Mann albanischer Herkunft wurden mit mittelschweren Verletzungen, ein 13-jähriges Mädchen, ebenfalls gebürtige Albanerin und ein 57-jähriger Südtiroler wurden leicht verletzt von Krankenwagen und Rettungswagen des Weißen Kreuz Überetsch ins Bozner Krankenhaus gebracht. Alle 4 erlitten Rauchgasvergiftungen.

Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an. - Foto: BFV Bozen

Die restlichen Hausbewohner wurden in die Feuerwehrhalle Missian gebracht und von dort weiter in private Ferienwohnungen aufgeteilt.

Das Haus ist stark beschädigt worden und ist nicht mehr bewohnbar.

Das Gebäude ist nun unbewohnbar. - Foto: BFV Bozen

Im Dorf waren Explosionen zu hören

Wie Dorfbewohner in Missian erzählen, sollen auch Explosionen zu hören gewesen sein. Das Haus brannte zeitweise lichterloh.

Etwa 30 Minuten nach Alarmierung war der Brand zum größten Teil unter Kontrolle, bis tief in die Nacht waren die Wehrmänner mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Foto: Privat

Am Freitag ist die Brandursache weiter unklar. Der Brandinspektor der Berufsfeuerwehr ist vor Ort.

stol/liz

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