In der Ortler-Cevedale Gruppe, den Nonsberger Alpen, am zentralen Alpenhauptkamm und in den Dolomiten ist die Gefahr groß (Stufe 4). Die Hauptgefahrenstellen bilden die frischen Triebschneeansammlungen, besonders in Expositionen oberhalb von ca. 1800 Meter. "Vor allem aus den bekannten Lawinenstrichen können sich spontan mittlere, aber auch große Lawinen lösen, die auf ihrer Sturzbahn exponierte Infrastrukturen erreichen können", so die Experten des Lawinenwarndienstes.In den restlichen Landesteilen ist die Lawinengefahr erheblich (Stufe 3). "Auch hier stellen die Triebschneepakete die Hauptgefahr dar. Man findet sie in allen Expositionen oberhalb von etwa 1800 Meter. Sie sind schon durch einen einzelnen Wintersportler auslösbar. Zusätzlich ist auf Selbstauslösungen von mittleren Lawinen zu achten."