P. Bruno Platter OT war von 2000 bis 2018 Generaloberer bzw. 65. Hochmeister des Deutschen Ordens. Davor leitete er das Schülerheim Deutschhaus-Marianum in Bozen und war beispielsweise Provinzökonom und Provinzrat. Der gebürtige Rittner trat 1963 in den Orden ein und legte vor 60 Jahren seine Erste und 1969 seine Ewige Profess ab. Seit 1970 ist er Priester.<BR /><BR />„Besonders die ersten Jahre deiner Amtszeit als Hochmeister waren von großen Umbrüchen, ja sogar von Existenzängsten für unseren Deutschen Orden bestimmt“, sagte der Festprediger zum Jubilar. P. Olaf Wurm erinnerte unter anderem an Platters Einsatz für die Familiaren und für den Wiederaufbau der tschechischen Ordensprovinz sowie an seine Kontakte zur Marienburg im heutigen Polen.<BR /><BR />Und in Südtirol sei es dank eines Rechtsgutachtens Platters möglich gewesen, die Übernahme der Deutschordens-Pfarrbenefizien durch das Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus (DIUK) abzuwenden, erinnerte P. Olaf Wurm. Das sei für die wirtschaftliche Zukunft der Ordensprovinz sehr wichtig gewesen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1009445_image" /></div> Althochmeister P. Bruno Platter OT wohnt seit 2021 im Lananer Deutschordenskonvent und hilft in der Seelsorge mit. Er unterstützt Dekan P. Peter Unterhofer OT.