Seit den frühen Morgenstunden läuft am Monte Lavinores in den Ampezzaner Dolomiten eine großangelegte Suchaktion nach einem 67-jährigen Wanderer aus Bologna, berichtet die italienische Tageszeitung „Alto Adige“. Von dem Mann fehlt seit der vergangenen Nacht jede Spur.<BR /><BR />Der Alarm wurde am heutigen Montag gegen 5.30 Uhr ausgelöst, nachdem der Wanderer nicht wie erwartet zurückgekehrt war. Am Vorabend hatte der 67-Jährige seine Ehefrau kontaktiert und ihr mitgeteilt, dass er sich auf dem Rückweg von der Cengia del Lavinores befinde. Er sei jedoch spät dran und werde aller Wahrscheinlichkeit nach die Nacht im Freien verbringen.<BR /><BR />Später konnte die Frau nochmals mit ihrem Mann sprechen. Der letzte Kontakt fand gegen 2 Uhr in der Nacht statt. Seitdem war keine weitere Kommunikation möglich. Das Mobiltelefon des Vermissten klingelt weiterhin, allerdings nimmt niemand ab.<BR /><BR />Auch das Fahrzeug des 67-Jährigen wurde gefunden. Es steht weiterhin am Ausgangspunkt der Wanderwege. Dadurch konzentrierten die Einsatzkräfte ihre Suche auf das Gebiet rund um den Lavinores.<h3> Rund 50 Einsatzkräfte im Suchgebiet</h3>An der Suche sind rund 50 Personen beteiligt. Im Einsatz stehen die Bergrettung von Cortina, die Finanzpolizei, die Carabinieri sowie die Feuerwehr.<BR /><BR />Auch aus der Luft wird nach dem Vermissten gesucht. Im Einsatz ist unter anderem der Hubschrauber der Finanzpolizei aus Bozen, der das Gebiet überfliegt. Zudem sind ein Hubschrauber der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber des Air Service Center im Einsatz, das mit der Bergrettung der Belluneser Dolomiten zusammenarbeitet.<BR /><BR />Unterstützt werden die Suchmannschaften außerdem von drei Suchhundestaffeln des CNSAS und der Feuerwehr. Die Suche nach dem 67-jährigen Wanderer läuft weiter.