Die Carabinieri von Schenna alarmierten die Bergrettung Meran sowie die Freiwillige Feuerwehr von Schenna gegen 21.20 UhrDie Angehörigen der Frau aus Obermais hatten schon in den Abendstunden diverse Spazierwege ohne Erfolg abgesucht.Gegen 22 Uhr wurde die Alarmstufe erhöht: Die gesamte Bergrettung Meran des AVS und des CNSAS, die Hundeführer des Bezirkes Meran, die Bergrettung der Finanzwache und die Hundeführer des Roten Kreuzes und die Feuerwehr Schenna wurden alarmiert.Anschließend wurde auch noch die Feuerwehr Verdins zur Suche hinzugezogen.Frau über Handy erreichbar, aber ohne OrientierungDie Vermisste hatte ein Handy bei sich, über das die Einsatzleitung die Frau kontaktierte. Diese konnte aber keine näheren Anhaltspunkte über ihren Verbleib geben.Die einzige Information, sie sei bei einem Tennisplatz vorbeigekommen und befinde sich jetzt in der Nähe eines Zaunes war zunächst nicht hilfreich.Auch eine Handyortung über die Carabinieri konnte den Suchbereich nicht weiter eingrenzen.Angesichts des Umstandes, dass niemand von der allein lebenden Frau wusste, wohin sie gehen oder fahren wollte, wurde eine große Zone abgesucht, welche von der Naif bis nach Verdins und von der Passer bis Schennaberg Höhe Holzner reichte.Der Bloodhoundführer begab sich mit den Angehörigen zur Wohnung, um Geruchsartikel zu sichern und setzte den Hund dort auf die Fährte an, jedoch ohne Erfolg.Gegen 23.30 Uhr ErfolgErst gegen 23.30 Uhr wurde die vermisste Person schließlich von einem der Suchtrupps beim Schermerhof in Tschivon gefunden.Die Frau, die sich in einem verwirrten Zustand befand, war durchnässt, ansonsten aber unverletzt. Sie wurde ihren Angehörigen übergeben und von diesen nach Hause gebracht.