Wie berichtet, wurden insgesamt neun Bergsteiger beim Aufstieg auf den Yalung Ri (5.647 m) in Nepal von einer Lawine mitgerissen. Unter den Verschütteten befand sich auch Markus Kirchler. Die Bestätigung kam am gestrigen Dienstagabend <b> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/traurige-gewissheit-markus-kirchler-29-aus-jenesien-ist-tot" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu).</a></b><BR /><BR />„Es ist eine Tragödie. Die Nachricht erschüttert uns alle“, sagt Paul Romen, Bürgermeister von Jenesien, als er vom Unglück im Himalaya erfuhr. <BR /><BR />Markus Kirchler war in seiner Heimatgemeinde als ruhiger, sehr freundlicher junger Mann bekannt. Schon als Jugendlicher betrieb er viel Sport. „Er war bei den Fußballern ebenso wie bei den Läufern“, erinnert sich Romen. Zur großen Passion wurde letzthin das Bergsteigen. Er hatte viel Erfahrung und war nicht zum ersten Mal im Himalaya.<h3> War unter Südtirols besten Maturanten des Jahrgangs</h3>Markus Kirchler besuchte nach der Pflichtschule in Jenesien die Fachoberschule für Wirtschaft – ehemals HOB – in Bozen, Fachrichtung Informatik, und schloss sie als einer der wenigen mit der höchsten Punktzahl 100 ab. An der Wirtschaftsfachoberschule waren es drei. <BR /><BR />„Ich besuchte mit Markus die Oberschule; er war überragend, ein sehr heller Kopf, und er wurde von den Lehrern und Mitschülern sehr geschätzt“, erinnert sich ein Mitschüler an den Klassenbesten. Er beschreibt ihn als ruhigen, bedachten Schüler, der auch stets bereit war, den anderen bei schwierigen Aufgabe zu helfen. <BR /><BR />Wirtschaft blieb in seiner beruflichen Ausbildung der Schwerpunkt. An der Uni Bozen absolvierte er das Wirtschaftsstudium und brachte all sein Wissen beruflich als Vermögensberater ein. <BR /><BR />Jenesien trauert mit der Familie, mit den Eltern Stefan und Manuela und der Schwester Verena.