Zehn Persönlichkeiten standen bereits fest, heute hat Landeshauptmann Luis Durnwalder der Landesregierung zwei weitere vorgeschlagen und diese hat dem Vorschlag zugestimmt: Zum einen wird Schönheitspapst Henri Chenot (67) ausgezeichnet werden, zum anderen den Liechtensteinischer Rechtsanwalt, Finanztreuhänder und Kunstsammler Herbert BatlinerAls Begründer der Biontologie und der Phytokosmetik vertrauen Chenot Prominente auf der ganzen Welt ihre Gesundheit und Fitness an – und erholen sich in „seinem“ Hotel Palace in Meran.Ebenso mit dem „Großen Verdienstorden“ ausgezeichnet wird Herbert Batliner (81). Mit seiner finanziellen Unterstützung konnten in Südtirol eine Reihe von Kulturgütern saniert werden, unter anderem entstand mit seiner Hilfe die Bibliothek der Eurac.Zehn weitere Persönlichkeiten stehen bereits als Geehrten fest, unter anderen Romano Prodi (70). Er war von 1996 bis 1998 und von 2006 bis 2008 italienischer Ministerpräsident. Von September 1999 bis November 2004 war Prodi Präsident der Europäischen Kommission. Sowohl als Ministerpräsident als auch in seiner Funktion als EU-Kommissionspräsident war der Mitte-Links-Politiker Südtirol gegenüber sehr wohlgesonnen.Ebenso mit dem „Großen Verdienstorden“ ausgezeichnet wird Franz Fischler (63) aus Absam in Nordtirol. Der ÖVP-Politiker war von 1989 bis 1994 Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, ab 1990 auch Mitglied des Nationalrats. 1995, nach Österreichs Beitritt zur Europäischen Union, wechselte er als EU-Kommissar für Landwirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raumes und Fischerei bis Oktober 2004 nach Brüssel.Alois Partl (81) war von 1987 bis 1993 Landeshauptmann des Bundeslandes Tirol. Zuvor war er mehrere Jahre lang Landesrat.Josef Pühringer (60) ist seit 1979 ÖVP-Abgeordneter im Oberösterreichischem Landtag, seit 1995 Landeshauptmann und auch ÖVP-Landesparteiobmann.Professor Franz Matscher (81) war unter anderem Leiter des Südtirol-Referates im Österreichischen Außenministerium – und als solcher mit der Südtirolfrage befasst. Er war Mitglied der UN-Delegation, als die Südtirolfrage vor der UNO behandelt wurde. Zudem war er Generalkonsul in Mailand sowie Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.Auch der aus St. Ulrich stammende Komponist und Produzent Giorgio Moroder (70) wird den „Großen Verdienstorden“ erhalten, ebenso wie der ehemalige Alpini-General Ivan Felice Resce, der in seiner neuen Funktion im Verteidigungsministerium den Übergang der Militärareale ans Land mitverhandelte.Heuer vergibt Südtirol zum zweiten Mal den „Großen Verdienstorden“ in Gold an Persönlichkeiten von außerhalb Südtirols, die sich für Südtirol verdient gemacht haben, erklärt Landeshauptmann Luis Durnwalder. d/wib, stol