<BR />Es war kurz vor 13 Uhr, als bei den Feuerwehren der Alarm einging: Chemieunfall in einem Sextner Hotel. Ein Hydrauliker, der im Hotel gerade Arbeiten durchführte, hatte den Notruf gewählt. Im Technikraum des Schwimmbades war ihm ein beißender Chlorgeruch in die Nase gedrungen. <BR /><BR />Sofort eilten die Feuerwehrmänner zum Hotelbetrieb. Wie sich herausstellte, sollte der Hydrauliker Recht behalten: Wie die Einsatzkräfte feststellten, war es im Technikraum tatsächlich zu einer chemischen Reaktion gekommen, wodurch Chlor ausgetreten ist. Genauer gesagt kam es zu einem Zwischenfall bei der Chlorzumischanlage. Rund 100 Liter des Gefahrstoffs wurden sicher umgepumpt und die Lage unter Kontrolle gebracht.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299084_image" /></div> <BR /><BR />Gegen 14.20 Uhr schafften es die Feuerwehrmänner, den Chloraustritt endgültig zu stoppen. Anschließend lüfteten die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche. Das Hotel hatte die Wintersaison bereits beendet: Der Betrieb war geschlossen, es waren keine Gäste mehr vor Ort. Glücklicherweise hat sich daher auch niemand verletzt.<BR /><BR />Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren von Sexten, Bruneck, Welsberg, Pfalzen und Toblach sowie Abschnitts- und Bezirksinspektor. Auch das Weiße Kreuz und die Carabinieri waren vor Ort.