Sonntag, 22. Mai 2016

Großübung der Rettungskräfte in Tramin - Schlammlawine simuliert

Vorbereitet sein, wenn der Ernstfall eintritt: damit dies garantiert ist, trafen sich am Samstag in Tramin rund 200 Einsatzkräfte. Das Szenario der Übung: Starke Unwetter haben den Ablauf des Höllentalbaches verschüttet, eine Schlammlawine bricht los.

Eine gewaltige Schlammlawine brach 1986 über Tramin herein. Dies war auch das Szenarion für die Übung am Samstag. - Foto: FFW Tramin
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Eine gewaltige Schlammlawine brach 1986 über Tramin herein. Dies war auch das Szenarion für die Übung am Samstag. - Foto: FFW Tramin

Diese Vorgabe für die Übung kommt nicht von ungefähr. Vor 30 Jahren, am 6. Juni 1986, donnerte eine Schlammlawine von 400.000 Kubikmeter Volumen über den Höllentalbach in Richtung Tramin. Mehrere Gebäude wurden damals verschüttet; sein Leben verlor zum Glück niemand. 

Zurück zur Übung vom Samstag: Es wurde angenommen, dass es zu neun Zwischenfällen - darunter ein Gebäudebrand, verschüttete Pkws und notwendig gewordene Suchaktionen - gekommen ist, bei denen sich 20 Personen verletzten.

21 Organisationen beteiligt

Begonnen hatte die Übung um 12 Uhr. 21 Organisationen nahmen an ihr teil. Darunter neun Feuerwehren, der Landesnotruf samt Stabsleiterfahrzeug, der Zivilschutz, der Bergrettungsdienst, die Suchhundestaffel, drei Sektionen des Weißen Kreuz, das Forstinspektorat und die Gemeindepolizei von Tramin.

Gegen 18 Uhr konnte die Übung beendet werden. Organisiert wurde sie von der Freiwillige Feuerwehr Tramin.

stol

stol