Nach der Zwangspause im Vorjahr finden Südtirols Christkindlmärkte heuer mit Sicherheitsauflagen statt. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Südtirols Weihnachtsmärkte waren vor Corona ein Publikumsmagnet, der eine Wertschöpfung von 45 Millionen Euro generierte. Letztes Jahr klingelten die Kassen für Gastronomen und Handelstreibende aber leise oder gar nicht: Die Märkte fielen flach.<BR /><BR />Inzwischen ist klar, dass sie heuer stattfinden können. „Dabei ist klar, dass der Mund- und Nasenschutz auch im Freien getragen werden muss und Pflicht zum Grünen Pass besteht“, so Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer. Mit Tourismuslandesrat Arnold Schuler wurde jetzt auch eine Lösung für die Kontrollen gefunden und am Dienstagabend den Organisatoren der Märkte in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Sterzing mitgeteilt.<BR /><BR /><b>Maske und Grüner Pass</b><BR /><BR />„Stichproben wären zu wenig, Absperrungen sind schwierig“, so Achammer. In Bruneck müsste man den ganzen Graben sperren, in Sterzing und Bozen befinden sich viele Gasthäuser unmittelbar am Marktplatz. „Deshalb gefällt uns die Innsbrucker Lösung recht gut“, so Achammer. <BR /><BR />Konkret: Wer nur über die Märkte geht, weil er in der Nähe wohnt oder arbeitet, braucht keinen Grünen Pass. Dasselbe gilt für jene, die (mit Maske) nur die Lichterpracht bewundern. „Wer aber einkauft oder an den Gastronomieständen konsumiert, muss ein Armband vorweisen, das nach vorherigen Kontrolle ausgegeben wird“, so Schuler. Dieses ist so eng, dass es bricht, wenn man es abnehmen und weitergeben will.<BR /><BR /><b>Rettende Idee mit dem Armband</b><BR /><BR />Die Armbänder sollen an Checkpoints und für Kurzentschlossene wohl auch an Ständen ausgegeben werden. „Denkbar sind Kooperationen mit den Gastwirten. Schließlich braucht man den Pass auch für das Innere der Gastlokale. Wer das Armband schon hat, muss im Restaurant nicht mehr kontrolliert werden“, so Achammer. Details stehen nicht fest. „Dazu werden die Organisatoren ein Konzept erarbeiten. Auf jeden Fall ist das Band eine Lösung, die auch umsetzbar ist“, so Schuler.<BR /><BR /> Für die Sicherheitsauflagen soll es eine Unterstützung vom Land geben. Normalerweise berappt es 10.000 Euro pro Markt. Heuer will das Land zusätzlich 80 Prozent der Sicherheitskosten bis zu einem Betrag von maximal 60.000 Euro übernehmen.<BR />