Landeshauptmann Luis Durnwalder hat gemeinsam mit dem bayrischen Staatsminister Helmut Brunner sowie Vertretern aus Graubünden, Tirol, Kärnten, Lichtenstein und Vorarlberg den Preis überreicht. Die Grundschule Stilfs überzeugte das international besetzte Schiedsgericht mit ihrem Projekt „Die Natur als Klassenzimmer und Lehrmeisterin“ und erhielt als Belohnung 1000 Euro. Die Schüler hatten gemeinsam mit ihrem Lehrer Roland Angerer und den Mitarbeitern der Forststation Prad zahlreiche Projekte zum Thema Wald umgesetzt. So halfen die Kinder unter anderem bei der Aufforstung eines erodierten Hanges, errichteten einen Lärchen-Holzzaun sowie eine Trockensteinmauer und beobachteten die Tier- und Pflanzenwelt im Morgengrauen. Das Projekt eigne sich hervorragend für die Sensibilisierung von Kindern für den Lebensraum Wald, so die Jury.Mit dem internationalen Alpinen Schutzwaldpreis werden seit vier Jahren von der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die Bürger für den Schutzwald sensibilisieren und die den Bergwald erhalten und verbessern helfen. Für den Alpinen Schutzwaldpreis waren noch weitere drei Südtiroler Projekte nominiert: Das Projekt „Netzwerk Zirbe“, vom Südtiroler Forstverein, dem Waldverband Tirol und Stefan Zwettler von der Landwirtschaftskammer Steiermark initiiert, zeigt die Vorzüge der Zirbe auf und wurde von der Jury als schönes Netzwerkprojekt bewertet. Das Wärmewerk Rasen wurde von der Jury als weitsichtiges Pionierprojekt mit beeindruckendem Nachahmungserfolg beurteilt. Das Projekt zur „Europäischen Woche des Waldes“ der fünf Forststationen des Forstinspektorats Schlanders wurde von der Jury als erfolgreiches Projekt, das Alt und Jung die Eigenheiten lokaler Schutzwälder näher bringt, bewertet.