In seiner Begrüßung spannte Bürgermeister Werner Tschurtschenthaler den resümierenden Bogen vom Beginn der Planungsphase bis hin zur jetzigen begonnenen Realisierung.Von insgesamt 21 Projekten des Planungswettbewerbes konnte jenes des Ingenieurs Hanjörg Jocher und der Architekten Alexander und Armin Pedevilla die Jury überzeugen, so dass nun im vierten Jahr nach dem ersten Schritt der Planung der erste Spatenstich gesetzt werden konnte.Nicht unbedingt ganz einfach zeigte sich die Ausschreibung der Arbeiten, die in einem komplexen Verfahren teilweise zu Unmut unter den örtlichen Handwerkern geführt hatte. Nichts desto trotz bedankte sich Bürgermeister Tschurtschenthaler bei allen Beteiligten sowie bei den Freiwilligen der Feuerwehr, die heutzutage umso mehr den wertvollen Dienst im Sinne der Hilfe für den Nächsten unentgeltlich leisten. Fraktionsvorsitzender Arnold Wisthaler blickte in seiner Kurzansprache ebenso zurück und schilderte seinerseits das Zustandekommen der Idee zum Bau einer neuen Feuerwehrhalle. Die Wehr geht auf das ferne Jahr 1897 zurück und hatte bis jetzt drei kleinere Hallen zu ihrer Verfügung. Mit diesem jetzigen, neuen Standpunkt und Projekt hoffe die 56 Mann starke Truppe auf eine langfristige und optimale Lösung für den eigenen Standort unmittelbar neben der Pustertaler Hauptstrasse.Bezirksfeuerwehrpräsident Toni Schenk überbrachte in seiner Ansprache die Grüße der Landes- und Bezirksleitung dankte allen Beteiligten für ihr Engagement zur Unterstützung der Vierschacher Wehr. In einer immer professioneller werdenden Welt ist es auch notwendig, Ausbildung und Ausrüstung immer auf den letzten Stand zu führen.Hochw. Mag. Franz Eppacher sprach im Rahmen der Segnung der Baustelle auch das brüderliche und gegenseitige Zukommen zwischen den Menschen an, und das nicht nur in Krisenzeiten. Er bittet Gott Vater um einen unfallfreien Bauverlauf und um eine segensreiche Stätte für das Wirken der vielen Freiwilligen im Sinne der Allgemeinheit.Altbürgermeister Dr. Josef Passler verlas die von ihm verfasste Urkunde, die als Beleg und Beweis für zukünftige Generationen im Mauerwerk der zu errichtenden Feuerwehrhalle mit eingebaut werden wird.Die Musikkapelle Vierschach gestaltete die Feier mit verschiedenen Marscheinlagen und die bauausführende Firma Bettiol lud zum Buffet ein.FF-Kommandant Leo Wisthaler, der den Bau der eigenen Feuerwehrhalle mit Argusaugen begleitet, verabschiedete die zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürger von Vierschach sowie alle Vertreter aus den Rettungsvereinen, aus der Politik und Gesellschaft und dankte allen Beteiligten für ihr Wirken im Sinne der Allgemeinheit.