Montag, 23. April 2018

Grundstücksbesitzer muss für Fahrradunfall aufkommen

Weil sich seine Lenkstange in einem Weidedraht verhakte, mit dem ein Weg abgesperrt war, wurde ein Mountainbiker im Gadertal aus dem Sattel geschleudert und dabei verletzt. Das Zivilgericht hat den Inhaber des Grundes zur Schadenersatzzahlung verurteilt.

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Foto: © shutterstock

„Absperrungen müssen unmittelbar einsehbar sein, von der Benutzung eines Drahtes ist abzuraten“, sagt der Leiter der Abteilung Rechtsberatung des Südtiroler Bauernbundes, Lorenz Mair.

Sowohl das Privateigentum als auch die persönliche Unversehrtheit jeder Person genieße verfassungsrechtlichen Schutz. „Sollte zwischen den beiden geschützten Werten aber ein Konflikt entstehen, so überwiegt auf jeden Fall die körperliche Unversehrtheit der Person“, unterstreicht Mair.

In diesem Sinne ist auch die Entscheidung des Bozner Zivilgerichtes über einen Unfall gefallen, bei dem im Juli 2012 im Gadertal ein Mountainbike-Fahrer verletzt wurde. 

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol