Sonntag, 03. September 2017

Gruppenvergewaltigung in Rimini – Vierter Verdächtiger festgenommen

Der 20-Jähriger aus Kongo ging der Polizei ins Netz, als er in einen Zug am Bahnhof von Rimini einsteigen wollte.

Bereits gestern konnte der dritte mutmaßliche Vergewaltiger (im Bild) in Rimini festgenommen werden. Heute ging der Polizei ein vierter Verdächtiger aus dem Konto ins Netz.
Bereits gestern konnte der dritte mutmaßliche Vergewaltiger (im Bild) in Rimini festgenommen werden. Heute ging der Polizei ein vierter Verdächtiger aus dem Konto ins Netz. - Foto: © LaPresse

Im Zuge der Ermittlungen nach der Gruppenvergewaltigung an einem Strand von Rimini ist in der Nacht auf Sonntag der vierte Verdächtige festgenommen worden. Der junge Mann aus Kongo versteckte sich auf dem Bahnhof von Rimini, wo er aufgegriffen wurde. 

Am Samstagabend hatte die Polizei bereits einen 17-Jährigen aus dem Kongo festgenommen. Zwei minderjährige marokkanische Brüder hatten sich zuvor der Polizei gestellt und ihre Beteiligung an der Vergewaltigung einer polnischen Touristin und eines peruanischen Transsexuellen vor einer Woche gestanden. Die drei Minderjährigen leben mit ihren Familien in der Ortschaft Vallefoglia in der Adria-Region Marken nicht weit von Rimini.

Brutale Überfälle am Strand von Rimini

Am Strand von Rimini soll die Bande ein polnisches Paar attackiert und die Frau brutal vergewaltigt haben. Die mutmaßlichen Täter sollen den Mann mit einer Flasche bewusstlos geschlagen und sich an seiner Partnerin mehrfach vergangen haben. In der Tatnacht hatte die Gruppe auch einen Transsexuellen aus Peru missbraucht. Vier polnische Beamte halfen bei der Aufklärung des Falles, der wegen seiner Brutalität in Italien Entsetzen auslöste.

Bereits am 12. August soll die Bande ein lombardisches Paar nachts am Strand angegriffen und brutal geschlagen haben. Dem Mann wurden Geldbörse, Uhr und Smartphone gestohlen. Ein Mitglied der Gruppe bedrohte die Frau mit einer Glasflasche und versuchte sie zu vergewaltigen. Sie konnte jedoch mit Hilferufen die Täter in die Flucht treiben. Laut Zeugenaussagen soll auch ein österreichisches Paar angegriffen worden sein. Die Ermittlungen laufen noch.

apa

stol