Als Anreiz für die Eigentümer locken über einen Fonds abgesicherte Mieten und GIS-Nachlässe seitens der Gemeinden. Bozens Vizebürgermeister Ladinser winkt laut "Dolomiten" jedoch ab, wer den Garantiefonds speist, sei offen.„Wohnungen stehen leer, weil der Steuerdruck zu hoch ist und die Eigentümer Angst haben“, so Mieterschutz-Präsident Dodo Tesassis. Zahle der Mieter nicht, oder ziehe nicht fristgerecht aus, seien sie auf sich allein gestellt. Würde Sicherheit geboten und Steuern erlassen, so wären viele bereit, günstiger zu vermieten.Eine Agentur solle Vertrauen schaffen und für beide Seiten ein Gewinn sein. Für den Mieter, weil er für die Wohnung eine Miete berappen müsste, die „20 bis 30 Prozent“ unter dem Marktpreis liegt. Für Vermieter, weil Nachlässe bei der GIS winken und Mietausfälle durch zahlungsunfähige Mieter über einen Garantiefonds ersetzt werden.D/bv________________________Alle Hintergründe und ein ausführliches Interview mit dem Präsident der Gebäudeinhaber, Alberto Boscarolli, gibt es in der Freitagausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".