Vor 2 Wochen haben wir mit der Arche im KVW und Coopbund eine Mail an Bürgermeister Dario Dal Medico, Vizebürgermeisterin Katharina Zeller und Bautenstadtrat Stefan Frötscher geschrieben. Bis jetzt blieb unser Schreiben ohne Reaktion und ohne Treffen“, sagt Thomas Strozzega, Präsident der Wohnbaugenossenschaft „Untermais“. <BR /><BR />Bei der Bewerkstelligung von leistbarem Wohnen dürfe es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die 2 Wohnbaugenossenschaften, die in der 1.-Mai-Straße Baugrund in Aussicht hatten, erhöhen nach einem Lokalaugenschein in der Postgranz den Druck.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1058055_image" /></div> <BR /><BR />„Wir, die Mitglieder der beiden Wohnbaugenossenschaften ,Untermais‘ und ,Sissy‘ warten bereits seit Jahren auf die Zuweisung von gefördertem Baugrund. 2022 wurde uns zugesichert, dass wir im Frühling 2023 einen Baugrund in der 1.- Mai-Straße im Viertel Maria-Himmelfahrt erhalten würden. Das hat bekanntlich ein Anrainer-Rekurs vor dem Verwaltungsgericht zunichte gemacht“, sagt Thomas Strozzega. <BR /><BR />Und doch gebe es jetzt dank eines Grundstücks in der Postgranz einen Lichtblick. „Die Leute sind begeistert von der Zone. Wir als Obmänner der beiden Genossenschaften fordern die Gemeindeverwalter nun auf, auf einen alternativen Baugrund auszuweisen, um möglichst zeitnah unsere Erstwohnungen realisieren zu können. Das Zuwarten kostet die Leute etliche Tausend Euro an Miete“, betont Strozzega.<h3> Andere sind schon gestartet</h3>Auf dem Gelände in der Postgranz sollte ursprünglich ein Schülerwohnheim entstehen und die Landes- und Gemeindegremien hatten die Bauleitplanänderung bereits abgesegnet. Das Projekt wurde fallen gelassen. „Der Eigentümer des Areals wäre bereit, den Baugrund zu 100 Prozent dem geförderten Wohnbau zur Verfügung zu stellen. 60 Wohnungen könnten gebaut werden.Unser Appell an die Politik: Macht jetzt Nägel mit Köpfen“, so Strozzega. <BR /><BR />Das Land redet von leistbarem, gefördertem Wohnen. „Gemeinden wie Bruneck, Pfalzen, Brixen, Lajen und Schlanders sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen. Wir verstehen nicht, wer in Meran das blockiert“, sagt er.