Samstag, 18. August 2018

„Habe mich hier nie wie ein Fremder gefühlt“

„Dr. Dritan Keta vereint in sich eine unwiderstehliche Mischung aus Südtiroler Charme und einem sehr hohen Anspruch an die Qualität seiner Arbeit“, schwärmt Dr. Martin Hinterseer, Chefarzt an der Klinik Füssen, auf der Homepage seiner Klinik von seinem leitenden Oberarzt am Herzzentrum Füssen-Außerfern. Der „Südtiroler“ ist gebürtiger Albaner und kam in jungen Jahren erst ins Pustertal, später nach Meran, wo er noch immer zuhause ist.

Der gebürtige Albaner fühlt sich in Südtirol pudelwohl.
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Der gebürtige Albaner fühlt sich in Südtirol pudelwohl. - Foto: © shutterstock

 „Ich bin Südtirol sehr dankbar“, sagt er. „Ich habe viel Gastfreundschaft erfahren, viele Freundschaften geschlossen, ich habe mich hier nie wie ein Fremder gefühlt.“ Die Südtiroler Geschichte des heute 46-Jährigen beginnt im Jahr 1994. Damals war Keta 22 Jahre alt. 1990 stürzte das kommunistische Regime in seinem Geburtsland Albanien, doch der Weg in Demokratie und Marktwirtschaft war schwer. Und vieles wurde erst einmal schlechter. So auch die Ausbildung an den albanischen Universitäten.

Jedenfalls hatte Dritan Keta diesen Eindruck, damals Medizinstudent in Tirana. Zu Beginn seines Studiums hatte die Universität einen guten Ruf und die Ausbildung „gute Qualität“. Doch dann haben die Ereignisse in seinem Land das geändert – und auch die Aussichten ganz allgemein erschienen dem jungen und schon damals ehrgeizigen Mann nicht mehr rosig.

D/ih

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol