„Eine Win-Win-Situation für Einheimische wie Gäste, für Landwirtschaft wie Tourismus“, sagt Talamoni. Diese Woche wird Stadtrat Christoph Mitterhofer den Vorschlag dem Stadtrat präsentieren.<BR /><BR />Derzeit, so Talamoni, werden die Höfe Schwarzplatter, Heacher usw. über einen Ex-Waal aus dem Sinichbach , der mittels Rohren „eingehaust“ wurde, mit Beregnungswasser versorgt. „Diese Leitung weist aber an drei Stellen Löcher auf, die Felsstürze in die brüchigen Rohre geschlagen haben. Die Leitung verläuft an ausgesetzten Stellen und entsprechend schwierig ist die Wartung für das Konsortium Sinichbach. Selbst der Wartungssteig ist gefährlich“, erklärt Talamoni. Vom Beregnungswasser profitierten zudem Höfe auf Burgstaller Gemeindegebiet.<BR /><BR />Aus diesem Grund sei die Idee geboren, Labers/Freiberg auf der einen Seite mit den Höfen Schwarzplatter und Heacher, an der Grenze zur Gemeinde Burgstall, mit einer Hängebrücke zu verbinden, an der auch die Wasserleitung aufgehängt werden soll. Die Hängebrücke hätte eine Spannweite von rund 200 Metern, an der höchsten Stelle rund 250 Meter über dem Sinichbach. „Baulich eine Kleinigkeit und mit 1,2 Mio. Euro wäre die Brücke zu realisieren“, meint Talamoni. Damit könnte man auch den Kastanienweg Schlanders-Terlan anbinden, so Talamoni.<BR /><BR />„So würde aber auch ein direkter Fußweg von Meran nach Vöran führen, die Attraktivität von Labers und Freiberg gesteigert und Rundwanderungen ermöglicht. Ein Projekt für unsere Leute, nachdem diese Gegend gern von Einheimischen aufgesucht wird. Und von der darunter aufgehängten Wasserleitung könnte die Landwirtschaft profitieren. Nun gilt zu schauen, ob und wie es finanzierbar ist“, sagt Stadtrat Christoph Mitterhofer, der das Vorhaben dem Stadtrat präsentieren will.<BR /><BR />„Eine Super-Idee, weil wir die Wanderwege besser anbinden und so aufwerten könnten. Es steht und fällt aber mit der Finanzierung und ich hoffe, dass das Land mitfinanziert“, sagt Bürgermeisterin Katharina Zeller.