Donnerstag, 23. Februar 2017

Haftstrafen für Nutznießer von INPS-Betrug

Gerichtlichen Vergleichen zwischen je 10 bis 30 Monaten Haft haben am Mittwoch 20 Angeklagte zugestimmt.

Gerichtlichen Vergleichen zwischen je 10 bis 30 Monaten Haft haben am Mittwoch 20 Angeklagte zugestimmt.
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Gerichtlichen Vergleichen zwischen je 10 bis 30 Monaten Haft haben am Mittwoch 20 Angeklagte zugestimmt. - Foto: © D

Zusammen mit Erich Mulser, einem ehemaligen Mitarbeiter in der Neumarkter Außenstelle des Vor- und Fürsorgeinstitutes NIFS/INPS, sollen die Angeklagten das Vor- und Fürsorgeinstitutes NIFS/INPS betrogen haben.

Insgesamt 40 Südtiroler und Ausländer sollen mit Mulsers Hilfe unrechtmäßig Arbeitslosengeld kassiert haben, obwohl sie gar kein Anrecht darauf gehabt hätten. Mulser soll für seine Dienste von den Nutznießern einen nicht unerheblichen Teil der ausbezahlten Summe zurückerstattet bekommen haben.

Insgesamt soll dem INPS laut Ermittlungen ein Schaden von 500.000 Euro entstanden sein. Während sich die Begünstigten wegen Beihilfe zum Betrug vor Gericht verantworten müssen, ist Mulser wegen Betrug angeklagt.

D/em

stol