Donnerstag, 14. Dezember 2017

Halbzeit im Dezember: Ein Winter wie damals

Schnee, Kälte, glatte Straßen: Der Dezember hat bereits in seinen ersten Tagen zu seinen Ursprüngen zurückgefunden und für einen wahren Winteranfang gesorgt.

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Foto: © shutterstock

„Eine kleine Dezember Halbzeitbilanz: Bis jetzt ist schon mehr Niederschlag gefallen als normalerweise im ganzen Monat“, berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin.

So liege auf den Bergen für Mitte Dezember überdurchschnittlich viel Schnee, auf 2000 Metern Höhe gar etwa 50 bis 100 Zentimeter.

Und es ist nicht vorbei: „Über Nacht kommen hier weitere 5 bis 15 Zentimeter hinzu“, sagt der Wetterexperte voraus. Auch die Temperaturen seien tiefer als in den vergangenen Jahren: „Bisher liegen sie etwa 1 Grad Celsius unter dem langjährigen Durchschnitt.“

Erhebliche Lawinengefahr

Ein schneereicher Winter bringt natürlich auch Gefahren mit sich, nicht nur auf der Straße, sondern vor allem auch am Berg: So meldet der Lawinenwarndienst auf Südtirols Bergen derzeit erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3.

„Die Hauptgefahr geht vom frischen Triebschnee und Neuschnee in allen Expositionen an der Waldgrenze und darüber aus. Er lagert auf einer lockeren Altschneeoberfläche und ist damit äußerst störungsanfällig. Schon einzelne Wintersportler können Lawinen auslösen. Besonders in den neuschneereicheren Gebieten sind mittlere und große Lawinen möglich, auch spontane Lawinen sind vereinzelt möglich. Bei Aktivitäten außerhalb der gesicherten Pisten wird weiterhin Zurückhaltung empfohlen“, heißt es aus dem Lawinenwarnzentrum.

stol

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