Montag, 18. November 2019

Handel mit archäologischen Exponaten: 23 Festnahmen in Italien

Die Carabinieri haben in Süditalien einen Kriminellenring zerschlagen, der offenbar international Handel mit archäologischen Funden betrieben hat.

Großeinsatz für die Carabinieri.
Großeinsatz für die Carabinieri. - Foto: © shutterstock

23 Personen wurden festgenommen. Ermittlungen wurden gegen weitere 80 Personen aufgenommen, 4 davon leben im Ausland, wie die auf Kunsterbe spezialisierte Einheit der Carabinieri am Montag in Rom mitteilte.

Die Kunstgüter aus illegalen Ausgrabungen in der süditalienischen Region Kalabrien wurden nach Deutschland, Frankreich, Serbien und Großbritannien exportiert.

Die Festnahmen erfolgten dank der Zusammenarbeit der Carabinieri mit Europol und Eurojust. Durch die 2017 aufgenommenen Ermittlungen konnten archäologische Objekte im Wert mehrerer Millionen Euro sichergestellt werden.

Der italienische Kulturminister Dario Franceschini begrüßte die Ermittlungen.

apa

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