Am gestrigen Nachmittag haben Beamte der Bozner Staatspolizei einen 32-jährigen marokkanischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz festgenommen. Der Mann, A. M. Y., war mehrfach vorbestraft und den Behörden in der Vergangenheit bereits wiederholt negativ aufgefallen.<BR /><BR />Der Marokkaner, der in der Einwanderungsbehörde in der Bozner Quästur um Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung ansuchen wollte, hatte sich den Termin wohl anders vorgestellt. Bei der Überprüfung seiner Identität stießen die Behörden in der Datenbank des Innenministeriums auf einen noch ausstehenden Haftbefehl zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten. <BR /><BR />Der Mann war im Juni 2023 vom Gericht Bozen wegen schweren Raubes in Mittäterschaft rechtskräftig verurteilt worden. Statt der Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung klickten für den 32-Jährigen die Handschellen. Der vorbestrafte Mann wurde von den Polizisten unverzüglich festgenommen und in das Bozner Gefängnis überstellt, wo er nun seine Strafe absitzen wird.<h3> Ausweisung aus dem Staatsgebiet beantragt</h3>Quästor Paolo Sartori erließ zudem eine Ausweisungsverfügung, die nach der Entlassung des Mannes aus der Haft in Kraft treten wird.<BR /><BR />„Die Suche, Identifizierung und Verhaftung von Flüchtigen zählt zu den Prioritäten der Staatspolizei“, erklärte Quästor Sartori. Ziel sei es, Personen, die sich weigern, die Gesetze einzuhalten, vor Gericht zu bringen und ihnen durch den Strafvollzug eine Chance zur Umerziehung und späteren Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen, so Sartori weiter.