Samstag, 23. Mai 2015

Handy-Spur führt zu Angreifer

Nicht nur Spuren, die ein Täter am Tatort zurücklässt, können verräterisch sein, sondern auch jene Dinge, die er von dort mitnimmt.

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Foto: © shutterstock

Als Paul Seppi (68) in seiner Residence in Raas brutal niedergeschlagen wurde, dürfte er sowohl seine Geldbörse als auch sein Handy bei sich gehabt haben. Als er gefunden wurde, war beides verschwunden.

Die Carabineri riefen Seppis Handynummer an. Das Telefon klingelte, aber niemand meldete sich. Schon bald konnte aber ermittelt werden, dass sich das Gerät noch im Ort befand, gar nicht weit entfernt von der Residence „Panorama“. Doch bevor der genaue Standort festgestellt werden konnte, fiel das Handy aus.

Bei Bekannten und Verwandten war das Telefon nicht. Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass der Täter sowohl die Geldbörse als auch das Handy mitgenommen und sich beider Dinge dann noch unweit des Tatorts entledigt hat.

Nun wird mittels GPS nach dem Gerät gesucht. Auch ausgeschaltet lässt es sich orten. Wird das Handy gefunden, weist es auf die Fluchtrichtung des Täters hin. Paul Seppi schwebt indes weiter in Lebensgefahr. Sein Zustand ist unverändert kritisch.

rc

stol